Der Roman „Maigret und sein Toter“ (Maigret et son mort, 1948) beginnt mit einer geheimnisvollen Serie von Telefonanrufen. Ein verängstigter Mann ruft mehrfach bei Kommissar Jules Maigret an und bittet ihn um Hilfe. Er behauptet, verfolgt zu werden, nennt jedoch weder seinen Namen noch seinen Aufenthaltsort. Jedes Mal verspricht er, sich später wieder zu melden.
Eines Tages bleiben die Anrufe aus. Kurz darauf wird ein unbekannter Mann tot aufgefunden. Maigret ist überzeugt, dass es sich um seinen geheimnisvollen Anrufer handelt. Da niemand die Identität des Toten kennt und kaum Hinweise vorhanden sind, beginnt eine schwierige Ermittlungsarbeit.
Mit großer Geduld versucht Maigret herauszufinden, wer der Tote war und weshalb er um sein Leben fürchtete. Die Spuren führen ihn in die Pariser Unterwelt und zu einer Gruppe von Kriminellen, die in verschiedene illegale Geschäfte verwickelt sind. Nach und nach gelingt es ihm, die Identität des Opfers zu klären und die Zusammenhänge zwischen den Beteiligten aufzudecken.
Schließlich entdeckt Maigret, dass der Tote Opfer eines Konflikts innerhalb eines Verbrechernetzwerks geworden ist. Durch seine Beharrlichkeit und sein Gespür für Menschen kann er die Verantwortlichen ermitteln und den Fall lösen.




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