Der Roman „Maigret und sein Revolver“ (Maigret, Lognon et les gangsters, 1963; in einigen deutschen Ausgaben auch unter dem Titel Maigret und sein Revolver) beginnt mit einem ungewöhnlichen Vorfall: Ein kleiner Polizeibeamter, Inspektor Lognon, wird bei einer Beobachtung angeschossen. Der Täter entkommt, und Lognon wird verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Kommissar Jules Maigret übernimmt die Ermittlungen. Zunächst scheint der Fall wenig Zusammenhang mit der organisierten Kriminalität zu haben, doch bald führen die Spuren zu einer Gruppe amerikanischer Gangster, die sich in Paris aufhalten. Die Männer verhalten sich äußerst vorsichtig und professionell, was die Ermittlungen erschwert.
Maigret versucht herauszufinden, warum Lognon zum Ziel wurde und welche Rolle die amerikanischen Kriminellen spielen. Nach und nach erkennt er, dass hinter dem Fall eine komplizierte Geschichte von Flucht, Verrat und Verfolgung steckt. Die Ermittlungen führen ihn in die Welt internationaler Verbrecher, die sich deutlich von den gewöhnlichen Straftätern unterscheiden, mit denen er sonst zu tun hat. Durch seine Geduld und sein Gespür für menschliches Verhalten gelingt es Maigret schließlich, die Hintergründe des Anschlags aufzudecken und die Verantwortlichen zu überführen. Dabei spielt auch Lognon, der oft als Pechvogel gilt, eine wichtige Rolle.




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